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Drivers Challange 2003, NPZ BernAm Wochenende vom 15. bis 18. Mai 2003 trafen sich Fahrbegeisterte im NPZ Bern zum Drivers Challenge 2003, den Nationalen Fahrertagen mit internationalen Turnierbedingungen für 1-, 2- und 4-Spänner. Vier Tage lang fanden L, M und S Prüfungen für Ein- und Mehrspänner für Grosspferde, Ponies und Kleinpferde (unter 148cm Stockmass), statt. Es wurden drei Disziplinen ausgetragen; Dressurfahren, Geländeprüfung (Marathon) und Hindernisfahren. Donnerstag und Freitag wurde die Dressur auf dem Sandplatz von 100*40m gefahren. Fünf Richter, darunter ein Internationaler, bewerteten die Darbietung: elf Lektionen und fünf Noten für Schwung, Losgelassenheit, Gehorsam, Fahrer und Gesamteindruck. Am Samstag ging es an die Königsdisziplin: den Marathon. Hier wurde über eine Strecke von gut 10km (aufgeteilt in drei Teilstrecken) die Ausdauer und Kraft der Pferde, Genauigkeit und Reaktion des Gespannes, sowie Aufmerksamkeit und Streckenkenntnisse der Beifahrer bewertet. Der letzte Streckenteil beinhaltete zusätzlich sechs Geländehindernisse, die in möglichst kurzer Zeit und in der richtigen Reihenfolge zu durchfahren waren. Am Sonntag wurde dann noch schnelles Hindernisfahren durch 19 Kegeltore verlangt. Drei Araberpaare wurden am Wagen gezeigt: Am Freitag konnte sich Manuela Schneider aus Unterlangenegg mit dem Schimmelhengst Faramal Shaylan, dem einzigen Arabergespann unter den grossen Warmblütern, den hervorragenden 2. Rang in der Einspänner M/S Dressur sichern. Nach dem Patzer im Marathon sicherte sie sich am Sonntag im Hindernisfahren den tollen 4. Rang und so reichte es ihr für eine Schlussklassierung in der ersten Hälfte des Klassements. 22 Teilnehmer waren am Start. Gratulation! In der Klasse der Ponies L/M/S startete Fredy Meyer aus Gondiswil mit der Vollblutstute Shylaa und Barbara Uetz aus Treiten mit dem Araberhengst Maniok. Fredy Meyer nahm zum ersten mal an einer Vollprüfung teil. Die beiden lieferten sich ein Kopf an Kopf Rennen: Nach genaugleicher Punktzahl in der Dressur und dem gemeinsamen 6. Rang konnte sich Barbara im Marathon durchsetzen. Lediglich 3.5 Punkte war die Differenz, bedeutet doch ein Ballabwurf gleich 5 Strafpunkte. Am Sonntag bewiesen Fredy und seine Shylaa wie schnell man einen Nullfehlerparcours fahren kann, während Barbara und Maniok einige Fehlerpunkte verzeichnen mussten. Dank dieser Leistung wurde Fredy Meyer 5-ter und Barbara Uetz 8-te von 12 Teilnehmern im Schlussklassement. Gratulation den Beiden! Von Pferd und Fahrer wurde während dieser Turniertage viel Einsatz verlangt, bedenkt man,
dass es nicht einfach einen Sattel mit Zaum braucht, sondern ein hochglanzpoliertes Dressurgespann und einen Marathon-Wagen samt Geschirr.
Die meisten Teilnehmer übernachteten zudem im mitgenommenen Zelt, Camper oder Wohnwagen oder in einem speziellen Fall im umgebauten Postauto. araber-online.ch, Mai 2003 |