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Bereits
im 18. Jahrhundert wurde Doppellongenarbeit ausgeübt.
Damit wollte man die Nachteile der Pillarenarbeit umgehen und das Pferd vermehrt vorwärts arbeiten.
Für den Longenführer ist es hochinteressant, Reaktionen, Verhaltensweisen, Talent und Möglichkeiten des Pferdes
vom Boden aus zu sehen. Daher kann das Longieren mit der Doppellonge als Reiten vom Boden aus verstanden werden.
Mit dieser Arbeit wird es besonders deutlich, das Pferde Wesen sind,
die erst einmal verstanden haben müssen, was von ihnen verlangt wird.
Das Ziel der Doppellongenarbeit ist ein harmonisches Miteinander. Es soll beitragen, schonend bessere Leistungen zu erbringen.
Denn wenn ein Reiter, aus welchen Gründen auch immer, 50 Minuten benötigt um sein Pferd durchs Genick an den Zügel zu stellen,
wird dieses Pferd während der gesamten Zeit nicht über den Rücken geritten und es läuft grösstenteils gegen die Hand.
Folge davon ist, dass das Pferd auf der Vorhand geht und falsche Muskulatur, zB einen Unterhals, entwickelt.
Hat man hingegen im Longieren etwas Geschick, wird man bald in der
Lage sein nach etwa 15 Minuten Doppellongenarbeit ein Pferd lösen zu können.
Es gehört viel Routine dazu, Pferde mit der Doppellonge auszubilden und Problempferde zu korrigieren.
Ein Pferd qualifiziert zu bewegen und zur Losgelassenheit zu bringen, ist jedoch schon nach einigen Übungen möglich.
Quelle: Doppellonge eine klassische Ausbildungsmethode; W. Gehrmann, FN Verlag, 1998.
Eindrücke vom Doppellonge und Freiheitsdressur Kurs
mit Alexandra Bachmann und ihrem Hengst Sharif III
17. November 2002 auf der Anlage des Gestüts Lasahr.
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