6. Gossauer Distanzritt
7. April 2002


Vielen Dank an die Organisatoren
Doris Frei, Tonia Schillinger und all ihre Helfer!
und Roger Maurer für den Reitbericht

Resultate:
EVG 70km 12-15km/h (PDF Formular 8KB)
EVG 55km 12-15km/h (PDF Formular 9KB)
EVG 35km 10-12km/h (PDF Formular 9KB)
(EVG = Endurance mit vorgeschriebener Geschwindigkeit)
DRF Distanz und Tempo frei (PDF Formular 11KB)

 


Marion Kaufmann und Hans Stucki
auf den Pferden Bafran Labursha
und Bafran Shalabur (DRF 90km & 55km)



Gleich einige Distanzpferde aus der Vollblutzucht der Familie Stucki (Spiez) konnten zum Abschluss des Sporttages präsentiert werden.
Unter anderem auch der Deckhengst
Bafran Shalabur CH-AV/39/90 (v Bafran Ibn El Shaklan ad Libura)


Andrea und Hansjörg Bendiner
auf ihren Pferden Djade und Kamaya (DRF 55)


René Küng aus Hinwil
auf seinem Hengst Hanaya Baasil (DRF 20km)


Roberta Bernasconi aus Castel San Pietro
auf ihrer Anglo-Araber Stute Jashira
(DRF 55km)


Siegerin des EVG 55km
Ursula Meyer aus Eschikofen auf ihrer AV Stute Kalinka XXIII


Judith Candreia aus Buchs SG auf
ihrem AV Hengst Mascots's Cygan (EVG 70km)


Siegerin des EVG 70km
Stefanie Schüpbach auf dem AV Hengst Ra'is al-Khail
(Besitzer: Dr. M. Groner)


Andrea Landert aus Embrach
auf ihrer AV Stute Sadrah (EVG 55km)


Naomi Heller und Marcelle Heller aus Erlinsbach
auf ihren beiden Vollblütern Samirah und Acerbis (EVG 55km)


Gertrud Beutler auf Sharuna und
Markus Beutler auf Luma Joshua (DRF 55km)


Platz Nr. 2 & 3 EVG 55km
Filipa Texeira auf dem AV Hengst Shemaal
und Katrin Krause auf dem AV Hengst Madheen-Pascha
(Besitzerin beider Hengste: Katrin Krause)


Gossauer Distanzritt 2002 ein Reitbericht von Roger Maurer

Schon zum dritten Mal nahmen wir an diesem Anlass teil.
Zum Glück war dieses Jahr das Wetter besser als letztes Jahr, damals hatte es geschneit, was das Zeug hielt!

Bei teilweise schon wonnigem Wetter fanden um sieben Uhr die Voruntersuchungen auf einem Kiesplatz statt. Mein Pferd Phöenix hatte jetzt schon einen Puls von 58 Schlägen. Manchmal ist halt schon ein ziemlich nervöses Pferd. Danach wurde er gesattelt, auf der Wiese neben dem Kiesplatz warm geritten, und ab an den Start!

8:04: Los gings auf die ersten 35 km. Phöenix trug Schuhe von Old Mac’s (wir hatten diese Schuhe zur Verfügung gestellt bekommen um sie zu testen).

Die 35 km führten grösstenteils über Mergel- bzw Kiesstrassen quer durch die Wälder. Und da es in der Mitte der Strassen oft Sand hatte, konnte man auch gut galoppieren. Zwischendurch hatte es aber auch ziemlich gefährliche Stellen: auf den Kiesweg folgte eine Teerstrasse und gleich anschliessend kam eine enge Kurve. Das Gelände war grösstenteils flach, erst nach etwa 28 km kam eine einzige ernste Steigung aber das war’s dann auch schon. Etwa 3 km vor dem Ziel kam das einzige Grasstück, auf dem man Schritt gehen musste ;-(

Die letzten Jahre ist es mir nie aufgefallen, dass wir zum Teil zwei bis dreimal an der fast gleichen Stelle vorbeikamen, denn es hatte immer Nebel oder es schneite sogar! Das fand ich noch witzig!

Nach gut zweieinhalb Stunden kamen wir an die Zwischenkontrolle. Schnell wurde Phöenix abgeschwammt, gepulst und rein in die Kontrolle. Der Tierarzt nahm es ziemlich genau. Er schaute alle vier Beine bzw. Fesseln gut an, zum Glück! Phöenix war an allen vier Fesselbeugen wund von der Naht des Hufschuhs (da wo der Schaumstoffring am Deckmaterial angenäht ist). Wir durften die Schuhe wechseln (Easy Boots) und dann auf die zweite Runde.

Da es jetzt schon gegen Mittag ging, waren auch schon einige Spaziergänger unterwegs. Manchmal schon etwas hinderlich. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran und wenn sie dann auch noch freundlich sind, stört es kaum mehr ;-)
Einzige Ausnahme machte eine Radfahrerin die reklamierte ob wir Distanzreiter nicht im Schritt kreuzen können! Aber sie ist ja auch einfach an mir vorbei gefahren!? …

Nichts desto trotz, es war eine tolle Sache dieser Ritt!

Nach 5 Stunden und 23 Minuten erreichten wir das Ziel. Das ergibt eine Reitzeit von 4 Stunden und 53 Minuten. Anders gesagt: wir haben die 70 km mit einem Tempo von 14.33 km/h absolviert.

Bei der Schlusskontrolle hatte Phöenix dann einen Puls von 48, was ein sehr guter Wert für ihn war! Und auch mit den Easy Boot hatten wir auch keine Probleme mehr.

Nachdem wir dann Phöenix versorgt hatten, mussten wir leider auch schon fahren. Zu Hause wartete noch viel Arbeit auf uns. Ich persönlich finde es schade, dass man nach dem Ritt fast drei Stunden auf die Siegerehrung warten muss. Aber vielleicht muss das so sein …

Liebe Grüsse Roger und Phöenix VIII