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Irgendwo im schönen Baselland, wo sich nur noch Fuchs und Hase gute Nacht wünschen, durch eine Höhle, entlang dem Waldweg mit 25% Steigung, befindet sich der Hof Bürten von Franz und Esther Hossle.
Am Jura-Nordhang auf fast 1000 Metern, zwischen Liedertswil und Reigoldswil, bewirtschaften sie seit über elf Jahren 68 Hektaren Bergweiden und Wald, halten Mutterkühe, Pensions- und Ferienpferde, Fohlen- und Altersherden, Hunde, Katzen, Geissen ... eben alles was zu einem Bauernhof gehört!







Seit 1958 ist der Hof im Besitze der Familie Hartmann-Schweizer und wird heute erfolgreich von Tochter Esther Hossle-Hartmann und ihrem Mann Franz Hossle bewirtschaftet.
1970 wurde, als Nachfolger vom Vollblutaraber Cargo (Geyran x Carrissima v Witraz), der arabische Vollblüter Shah Jehan (Sha'ir x Saidi v Shifari) aus England importiert. Shah Jehan bestand 1976, als erster Vollblutaraber in der Schweiz, die Hengstleistungsprüfung und hinterliess über 100 Söhne und Töchter. Einer seiner Nachkommen ist der Shagya Hengst Shamasi aus dem Stall Amor, Wittenbach.
Heute steht Jeridan (Rihan x Jezabel v Shah Jehan) im Rampenlicht des Gestütes und präsentiert sich mit hervorragenden Sportleistungen und Nachzucht.
Aber auch mit ihrer "Scheckenzucht" erzielen Hossles sehr gute Resultate!
So gewann Franz Hossle im August 2002 auf seinem Nachwuchspferd Cher Ami (Jeridan x Quanita) das ZAM Allround Sportpferdechampionat in Holziken. Anuschka Hossle ist mit Jeridan erfolgreich in "Warmblut"-Springprüfungen klassiert und ihre jüngere Schwester Jessica, wird es ihr bald mit dem Nachwuchspferd "Little Cloud" gleich tun.
Sport und Schau! Der Jüngste im Stall Jerusch (Jeridan x Conchita) glänzte an der ZAM Beständeschau mit Bestnoten und qualifizierte sich zum Schweizer Sportfohlenchampionat in Avenches. Er erreichte dort mit seinem schwungvollen und korrektem Bewegungsablauf den hervorragenden fünften Rang.







Jedes erste Wochenende im Dezember findet das grosse "Eintreffen" der Jährlingshengste und -stuten und Ende Mai das der Sömmerungsfohlen statt.
Die Jungtiere bekommen von Anfang an die gleichen Chancen sich in das Herdenleben zu integrieren und haben nicht den Stress von immer neu eintreffenden Kameraden.
Täglich haben die Pferde Zugang zu den grossen Weiden und sie werden nur nachts eingeholt um in den Boxen zu ruhen.
Bei schlechtem Wetter steht ihnen ein grosser Allwetterplatz zur Verfügung, welcher auch als "Futterplatz" dient.
In der grosszügigen, halboffenen Halle wird Dressur und Gymnastik geübt und im Roundpen die jungen Pferde, mit Bodenarbeit und Freiheitsdressur, an die Arbeit mit dem Menschen gewöhnt.
Hier hat es alles was das Herz begehrt!
Auf den grossen Weiden des Hof Bürten grasen im Sommer ca 50-60 Pferde. Im Winter reduziert sich der Bestand auf ca 30.
Nebst der Jungstuten- und Hengstherde gibt es noch zwei weitere Gruppen mit Pensions- und Ferienpferden (Pensionäre, Rekonvaleszente und Gnadenbrotpferde). Stuten und Wallache getrennt, Kopf an Kopf in der gleichen Herde mit den Mutterkühen.
Die Älteste im Stall ist die Eselstute Molly. Mit über dreissig Jahren hat sie einige Tricks auf Lager. So kann sie sich, während alle Pferde auf die Koppel gelassen werden, unbemerkt verstecken und wenn alle Weidentore geschlossen sind, genüsslich über Heu und Hafer her machen ...

weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne
Familie Hossle
Hof Bürten
4418 Reigoldswil